Das Glossar unserer Web-Site stellt allen numismatisch Interessierten die wichtigsten Fachbegriffe zur Verfügung. Jeder Begriff ist kurz erklärt, sollten doch einmal Fragen offen bleiben kontaktieren Sie uns einfach. | Falschmünzer | Falschmünzer hatten ihre große Zeit, als es noch kein anderes Geld außer Münzen gab. Aber auch heute noch versucht man Sammlern Fälschungen anzudrehen. Vorsicht vor einmaligen Gelegenheiten, die in südlichen Ländern in versteckten Ecken angeboten werden. | | | | Fehlprägungen | Im wesentlichen unterscheidet man drei Arten von Fehlprägungen: 1. Münzen, die im Prägering hängengeblieben sind und einen Doppelschlag erhalten haben. 2. Verprägungen, bei denen der Stempel das Münzplättchen nicht in der Mitte getroffen hat. Dadurch ist ein Teil der Münze ungeprägt. 3. Falsche Ronden, der Stempel ist für die Ronde entweder zu groß oder zu klein. | | | | Feingehalt | Der Edelmetallanteil einer Münze. Der Philharmoniker z.B. hat einen Feingehalt von 999,9/1000, ist also praktisch pures Gold. | | | | Feingewicht | Das reine Gewicht des Edelmetalls in einer Münze. Das Feingewicht des 4fach Dukatens z.B. beträgt 13,7696436 g, das Rauhgewicht 13,9635840 g. Die Differenz ist das Gewicht des Kupferanteils. | | | | Floren (Florin) | Goldmünze aus Florenz, 1252 zum erstenmal geprägt, gab dem englischen Florin oder dem ungarischen Forint den Namen. Vorbild für den Gulden. Deshalb findet man auf den Originalprägungen der österreichischen Gulden auch die Abkürzung Fl. | | | | Franken | Schweizer Franken seit 1850. | | | | Friktionspresse | Prägemaschine, bei der über einen Antrieb (früher durch Muskelkraft) ein massereiches Schwungrad in Bewegung gesetzt wird. Dieses dreht eine Gewindespindel, an deren unterem Ende der Stempel montiert ist. Durch das Schwungrad wird der Stempel mit hohem Druck auf den Unterstempel gepresst. Dabei wird das Motiv auf die zwischen Ober- und Unterstempel gelegte Ronde übertragen. | | |
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